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[Anleitung] So startest du mit Facebook Ads durch

Wer bereits die ersten Erfahrungen als Unternehmen in Social Media getätigt hat, weiss, dass die organische Reichweite leider immer weiter sinkt. Das liegt zum einem daran, dass immer mehr Unternehmen und Privatpersonen diese Kanäle nutzen, was es einfach unmöglich macht, alle Informationen zu konsumieren. Dafür hat jede Plattform ihren eigenen Algorithmus entworfen, welcher nur die vermeintlich relevanten Informationen an die User ausspielen soll. Verständlich also, dass Unternehmen gerne hier einhaken wollen und alle Möglichkeiten ausschöpfen, ihre Inhalte an den Mann/die Frau zu bringen. Zum anderen sind die Social-Media-Plattformen nicht abgeneigt, daran zu verdienen.

Wo werden Ads gebucht?

Bis 2017 gab es eine Favoriten-Plattform, bei welcher die meisten Marketer ihr Werbebudget gelassen haben: Facebook.

 

Jedoch hat Facebook ihren Algorithmus zu Beginn des Jahres 2018 geändert. Deshalb ist fraglich, wie die Verteilung des Budgets auf die verschiedenen Plattformen in 2019 aussehen wird.

Grundsätzlich ist die Auswahl der Werbe-Accounts immer von der gewählten Strategie und den damit verbundenen Zielen abhängig. Ein entsprechendes Werbebudget sollte ebenfalls vorhanden sein. Sind diese Faktoren definiert und die passenden Kanäle gewählt, steht einer Bewerbung von Inhalten auf den Social-Media-Kanälen kaum noch etwas entgegen.

Facebook Ads erstellen

Wie bereits erwähnt, sinkt die organische Reichweite ständig und Facebook nimmt immer wieder Veränderungen an ihrem Algorithmus vor. Dies bewirkt, dass Nachrichten von Unternehmen in den Feeds der Facebook-Nutzer immer seltener erscheinen. Damit bleibt Unternehmen nur noch ein Weg: Der Einsatz von Paid Media, Social-Media-Ads.
Es ist unabdingbar, Facebook-Ads in die eigene Marketingstrategie zu integrieren, wenn auf diesem Kanal die Zielgruppe unterwegs ist. Anzeigenwerbung auf Facebook bietet Unternehmen die Möglichkeit, die Social-Media-Reichweite mit einem relativ geringen Budget zu erhöhen.

Wie bei jeder Marketingaktivität – so auch bei Facebook-Ads – ist es unbedingt nötig, Ziele festzulegen. Die Definition von sogenannten SMART-Zielen hat sich in der Praxis bewährt:

  • Präzise (Specific)
  • Messbar (Measurable)
  • Realisierbar (Attainable)
  • Relevant (Relevant)
  • Terminiert (Time Based)

FB-Ziel

Die oben genannten Ziele lassen sich dann direkt in das Facebook-Ad integrieren – einfach die passende Kategorie auswählen. Wir werden uns hier genauer mit der Erhöhung des Traffics beschäftigen.

Pro-Tipp: Anzeigengruppen untereinander testen. Die potenzielle Reichweite wird auf die gewählten Anzeigengruppen aufgeteilt, um ein möglichst genaues Split-Test-Ergebnis zu erhalten.

Im nächsten Schritt wird die Zielgruppe des Ads bestimmt. Diese kann man auf Standort, Alter, Geschlecht, Sprache, Interessen und Verhalten eingrenzen oder auch ausschliessen.

Pro-Tipp: Häufig genutzte Zielgruppen lassen sich speichern und wiederverwenden

Facebook-Zielgruppe

Mit massgeschneiderten Zielgruppen (Custom Audiences) ist es möglich, bereits bekannte Personen per E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Facebook-Nutzer-ID oder App-Nutzer-ID zu erreichen oder auszuschliessen.

Nach dem Festlegen der Zielgruppe wird die Platzierung der Werbeanzeige festgelegt. Standardmässig ist die automatische Platzierung eingestellt. Hin und wieder ist es jedoch sinnvoll, davon abzuweichen und einzelne Plattformen nicht zu nutzen. Beispielsweise wenn kein eigener Instagram-Account vorhanden ist, ist die Ausspielung dort unnötig. Denn sie verwirrt die Zielgruppe, da die Suche nach einem Unternehmenskonto negativ ausfällt.

 

 

 

Facebook-Platzierungen
Anschliessend geht es um das einzusetzende Budget. Dabei kann man zwischen Tages- und Laufzeitbudget wählen. Beim Tagesbudget ist die eingegebene Summe der Höchstbetrag für jeden einzelnen Tag, beim Laufzeitbudget die Summe, die während der gesamten Laufzeit einer Werbeanzeige ausgegeben wird.

An dieser Stelle wünscht sich jeder Marketer einen Leitfaden, welche Summe er einsetzen sollte, um das maximale Ergebnis zu erhalten. Leider gibt es diesen nicht. Jede Branche, jedes Unternehmen hat unterschiedliche Zielgruppen und damit auch unterschiedliche Ziele. Genauso unterschiedlich sind dadurch die Kosten für Facebook-Ads. Grundsätzlich sollte man sich die Frage stellen: Was ist mir ein Verkauf/Lead/Like etc. wert? Dahingehend sollte dann das Budget festgelegt werden. Wichtig ist, dass Ads schon während der Laufzeit immer wieder überprüft und angepasst werden.

Facebook-BudgetBasierend auf den eingangs gewählten Zielen wird nun entschieden, wie die Werbeanzeigen den Personen angezeigt werden sollen. Bei einer Optimierung für Link-Klicks wird die Werbeanzeige den Personen angezeigt, die die meisten Klicks auf den Link in der Werbeanzeige mit den minimalsten Kosten verursachen.

Des Weiteren muss ein Zeitplan für die Werbeanzeige festgelegt werden. Dieser gilt entweder fortlaufend ab heute oder innerhalb eines festgelegten Zeitraums. Ein solcher Zeitplan für Werbeanzeigen sorgt dafür, dass das Werbebudget möglichst sinnvoll ausgegeben wird. Da die Anzeige nur dann zu sehen ist, wenn sich die gewählte Zielgruppe am ehesten auf Facebook aufhält.

Je nach Ziel unterscheidet sich nun die Auswahl der Formate. Man kann bestehende Posts aufgreifen und bewerben oder Landing-Pages mit Formularen einfügen. Über Facebook Lead Ads haben wir bereits einen Blogbeitrag veröffentlicht, der dich interessieren könnte.

Bei neu zu erstellenden Posts kann man aus unten genannten Formaten auswählen:

Facebook-Format
Bilder können dabei aus einer kostenlosen Datenbank – der Bibliothek der Page – ausgewählt oder neu hochgeladen werden. Die empfohlene Bildgrösse liegt bei 1.200 x 628 Pixel mit einem Bildseitenverhältnis von 1,91:1. Um die Sichtbarkeit der Werbeanzeige zu maximieren, sollte man darauf achten, ein Bild zu verwenden, das wenig oder keinen überlagerten Text enthält. Andernfalls kann Facebook die Werbeanzeige auch ablehnen.

Im Anschluss wird ein ansprechender Text eingegeben. Zusätzlich ist das Einbinden einer URL möglich, um einen passenden Call to Action (CTA) zu setzen. Im Falle der Leadgenerierung muss noch das entsprechende Formular erstellt werden.

Pro-Tipp: Hier kann man gespeicherte Formulare mehrfach verwenden.

Facebook-Formular
Seit dem 25.05.2018 gilt die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) in der EU. Passend dazu sollte der Abschnitt “Datenrichtlinie” unbedingt ausgefüllt werden.

Nach Fertigstellung der Werbeanzeige muss diese von Facebook überprüft werden. Dazu steht die grüne Schaltfläche „Bestellung aufgeben“ (in der rechten unteren Ecke) zur Verfügung. Je nach Einstellung auf der Page schickt Facebook eine E-Mail nach Entscheid zu und/oder man erhält eine Meldung in den Benachrichtigungen.

Nach einer positiven Rückmeldung wird die Werbeanzeige gestartet und, der Verlauf kann im Werbeanzeigenmanager von Facebook nachverfolgt werden. Es bietet sich an, immer wieder zu prüfen und ggf. an den Stellschrauben zu drehen oder eine Werbeanzeige zu stoppen, wenn diese nicht zum gewünschten Ergebnis führt. Die Ergebnisse einer abgeschlossenen Werbekampagne können per Excel-Sheet exportiert werden – in Sachen Reporting ein Must-Have.

Fazit

Facebook Ads sind obligatorisch für Unternehmen, die mit ihrer Zielgruppe über diesen Kanal kommunizieren wollen. Dies gilt für B2C-Unternehmen genau so wie für solche aus dem B2B-Sektor. Manchmal können einem die ständigen Änderungen auf Facebook über den Kopf wachsen. Daher bieten wir gerne unsere Unterstützung an.

Melde dich einfach bei uns, oder informiere dich in diesem eBook über weitere Werbemassnahmen auf Social Media.

 

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Romy Fuchs

Romy hat richtig viel Erfahrung im Agenturumfeld und ist zertifizierter HubSpot Trainer. Ihre Leidenschaft gehört dem Aufstöbern neuer Wege, die direkt zu einem noch erfolgreicheren Inbound Marketing führen. Dass man dabei auch mal in eine völlig andere Richtung denken muss, reizt sie ganz besonders. Darüber hinaus verfügt sie über tiefgreifendes Social Media Wissen, das sie in den vergangenen Jahren vor allem für IT-Unternehmen eingesetzt hat und jetzt dazu nutzt, BEE.Social aufzubauen.

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